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Ein gepflasterter Spazierweg im Hollerland in Horn-Lehe

Das Hollerland

293 Hektar umfasst das im Stadtteil Horn gelegene Naturschutzgebiet Hollerland. Zwischen A27, Hollergrund, Lehesterdeich und Kuhgrabenweg liegend, bietet es zahlreichen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum und für die menschlichen Besucherinnen und Besucher Naherholung.

Dicht an dicht durchziehen zahlreiche Gräben mit einer Gesamtlänge von 90 Kilometern die Wiesenlandschaft im Hollerland. Einst wurden sie von holländischen Fachleuten angelegt, damit das hohe Grund- und viele Regenwasser in diesem Gebiet schnell zur Die Weser und zur Die Wümme abfließen kann. Auch als Grenze zwischen den Grundstücken ansässiger Bauern dienen die Gräben seit je her.
 

Ein Lebensraum für Flora und Fauna

Rund um die Gewässer findet sich für eine außerordentliche Artenvielfalt ein ökologisches Paradies. Pflanzen wie Krebsschere oder Wasserfeder und Tiere wie Steinbeißer oder Muschel fühlen sich in dieser feuchten Umgebung sehr wohl. Von besonderer Bedeutung ist auch die so genannte „Pannlake“ – eine vom Salzstock Lilienthal beeinflusste Binnensalzstelle, die beste Bedingungen für Pflanzenarten bietet, die sonst nur im Küstenbereich heimisch sind.
 

Ein Ausflug ins Grüne bis ins Blockland

Als Spaziergänger, Radfahrer oder Inlineskater findet ihr im Hollerland ein wunderschönes Panorama für Touren im Grünen. Entlang der Wiesen und Grabenlandschaften könnt ihr die Aussicht genießen und den Blick schweifen lassen. All jene, die ihren Ausflug ein wenig ausdehnen möchten, können vom Hollerland aus ihren Weg ins angrenzende Blockland starten, das viele weitere einladende Wege bereithält.

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