Eine Visualisierung zeigt das geplante Fernbusterminal

Neuer Fernbusterminal in Bremens Innenstadt

Mit der Planung am Standort an der Bürgermeister-Smidt-Straße zwischen der Gleistrasse und dem ehemaligen Fruchthof kann eine für das gesamte Areal gewünschte städtebauliche Entwicklung angestoßen werden. In einem städtebaulichen Konzept wurde aufgezeigt, wie die geplante Raumstruktur mit Fernbusterminal, Hotel und Parkhaus in Stufen langfristig auf die angrenzenden Flächen erweiterbar ist. 

 

Durchdachte Lösungen für modernen Busverkehr

Die Einfahrt für die Busse erfolgt über den Breitenweg, die Ausfahrt zur Bürgermeister-Smidt-Straße. Das Terminal verfügt über insgesamt elf Haltepositionen. Neun sind davon als sogenannte Bustaschen angeordnet, die eine beidseitige Gepäckverladung in die Busse ohne Betreten von Verkehrsflächen ermöglichen. Zwei Haltemöglichkeiten in Seitenlage bieten Platz für Busse mit Anhänger. Die Zu- und Abfahrt wird über Schranken geregelt. Die Benutzung für die Busse wird kostenpflichtig sein. Das neue Fernbusterminal kann sowohl von Linienbusunternehmen als auch von Reisebussen oder für Ausflugsfahrten genutzt werden. 

 

Überdacht, barrierefrei und Service im Fokus

Der Busterminal wird mit einem Dach zum Schutz der wartenden Fahrgäste sowie mit elektronischen Anzeigetafeln für die Fahrgastinformation versehen. Die gesamte Verkehrsanlage wird entsprechend den Bremer Richtlinien für die Barrierefreiheit gestaltet. Der Servicebereich mit beheiztem Warteraum, behindertengerechten Toiletten, Verkaufsmöglichkeiten für Tickets sowie einem Kiosk wird in das direkt an den Wartebereich angrenzende Parkhaus integriert. 

 

Kurzzeitstellplätze für Pkw zum Absetzen und Abholen von Fahrgästen, Taxistellplätze sowie Abstellmöglichkeiten für Fahrräder werden in der unmittelbaren Nähe teilweise auf privaten Flächen vorgesehen.

Eine Visualisierung zeigt die Bahnhofsgegend und das geplante Fernbusterminal

Quelle: BPR/Westphal Architekten

Visualisierung der Planungen

Ein Luftbild zeigt die Bahnhofsgegend, in der ein neuer ZOB entstehen soll.

Quelle: Pressereferat, Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Das Areal aus der Luft

Hotel und Parkhaus werden mitgedacht

Das Fernbusterminal wird in Kombination mit einem privat finanzierten Hotelstandort und einem öffentlich zugänglichen Parkhaus realisiert. Planung, Bau und Finanzierung des Fernbusterminals liegen dabei in der Verantwortung der Stadtgemeinde Bremen. Für die Realisierung des Hotels und des Parkhauses sowie des dort integrierten Servicebereichs für das Fernbusterminal ist das Bremer Unternehmen Buhlmann Immobilien GmbH verantwortlich.

 

Planung und Ausblick auf Bauphase und Betrieb

Der Fernbusterminal wird eine kompakte Größe von etwa 4.400 Quadratmetern haben. Für seine Realisierung sind An- und Verkäufe von Flächen sowie Flächentausche der Stadtgemeinde erforderlich. Die Kosten für Grunderwerb belaufen sich inklusive der Regulierungsbedarfe und Nebenkosten auf rund 1 Million Euro. Die Planungskosten werden mit rund 760.000 Euro angesetzt.
 

Um das Ziel einer städtebaulich und architektonisch ansprechenden Bebauung zu erreichen, wird ein zwischen der Hansestadt Bremen und dem Investor des Hotel und Parkhauses, der Buhlmann Immobilien GmbH, abgestimmter begrenzter hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit circa zehn Teilnehmern für das Ensemble aus Fernbusterminal, Hotel und Parkhaus ausgelobt. Der Betrieb des Fernbusterminals wird an einen Betreiber vergeben.

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