Spargel Stechen

Tipps, Tricks und Kniffe zum gelungenen Spargelanbau

Königlicher Spargel, besonders lecker mit klassischer Hollandaise - wir lieben ihn! Leider ist die Zeit so kurz und das beliebte Gemüse teuer. Der Selbstanbau im eigenen Gemüsegarten lohnt sich! Die Stangen schmecken am Besten frisch aus dem Beet. Alle Informationen zum Anbau finden Sie hier.

Zuerst einmal unterscheiden wir den grünen und den weißen Spargel. Der Grüne erhält seine Farbe vom Sonnenlicht, während der weiße nur unter der Erde heranwächst. Man kann davon ausgehen: umso dunkler die Farbe des Spargels, desto würziger ist der Geschmack. Im eigenen Anbau ist der grüne Spargel einfacher und auch dankbarer.
 

Welche Anforderungen hat das königliche Gemüse?

Grünspargel verträgt keine Staunässe und keinen Schatten! Der Boden sollte locker, warm und humusreich sein. Nur der weiße Spargel braucht die altbekannten Gräben, damit er weiß bleibt.
 

Was gibt es noch zu tun?

Gepflanzt wird ab März bis hin zum Mai. Bei Weißem: Ein typischer Spargelgraben, rund 30 Zentimeter tief wird benötigt. Nach der Pflanzung gilt es, geduldig zu warten - mindestens zwei Jahre lang lässt man die Pflanzen bis zur ersten Ernte wachsen. Die Jungpflanzen werden per Hand in die gelockerte Erde gesetzt. Im ersten Jahr bleiben die Gräben offen, im Zweiten werden sie mit Erde aufgefüllt. Der Grüne braucht zwar genauso lange bis zur Ernte, benötigt aber keine Gräben.
 

Wo kann man junge Pflanzen kaufen?

Das vorbereitete Feld wird zwischen März und Mai mit einjährigen Jungpflanzen bepflanzt. Diese bekommt man im Gartenfachhandel, im Internet oder auch im Baumarkt.
 

Welche Sorten sind zu empfehlen?

Bei grünem Spargel empfehlen sich die Sorten Schneewittchen und Primaverde. Altbekannte weiße Sorten sind Eros, Ravel und Hannibal. Das Angebot ist hier riesig.
 

Gedeiht Spargel auch auf dem Balkon?

Leider gestaltet sich dies als sehr kompliziert. Spargel braucht viel Platz, vor allem tiefe Erde. Einen weiteren Faktor spielt die sehr lange Anbauzeit.
 

Übrigens!

Ernteschluss ist immer der 24. Juni, auch Johannistag genannt. Die Spargelpflanze bleibt dann einfach im Beet und kann sich gut bis zum nächsten Frühjahr regenerieren. Nun ist es auch Zeit zum Düngen, am Besten mit Hornmehl. Eine Rindenmulchschicht auf der Erde schützt vor dem Austrocknen. Im Herbst können dann die verwelkten Spargeltriebe gekappt werden. Ein Spargelbeet kann viele Jahre über genutzt werden!


Viel Spaß beim Genießen!

Spargelanbau - Alles auf einen Blick!

  • Zwischen März und Mai beginnen
  • Viel Zeit und Geduld
  • Nährstoffreicher Boden ist besonders wichtig
  • Keine Staunässe!
  • Erntezeit bis zum 24. Juni!