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Zukunftsfonds Innenstadt - Entwicklung und Umsetzung neuer Nutzungsangebote

Eine Hand mit rot lackiereten Fingernägeln hält den "BreMEHR"-Gutschein vor der Kulisse der Bremer Innenstadt.
Einkaufen in der Bremer City soll durch innovative Nutzungsangebote zu einem spannenden Erlebnis werden. Leerständen in der Innenstadt wird mit kreativen Nutzungskonzepten wie Pop-Up-Stores entgegengewirkt und die Besucher*innenfrequenz soll durch Anreize wie ein Gutscheinsystem und eine digitale Einkaufsplattform erhöht werden.

Quelle: CityInitiative

Entwicklung und Umsetzung neuer Nutzungsangebote

Ziel(e)

Um die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu verbessern und somit die Besucher*innenfrequenz zu erhöhen, sollen Anreize in Form von einem analogen und digitalen Gutscheinsystem geschaffen werden. Kund*innen sollen durch diese Maßnahme dazu angeregt werden in der Innenstadt einzukaufen und der Umsatz der Geschäfte in der Innenstadt kurzfristig gesteigert werden.

Stand

Am 1. Dezember 2021 hat der Verkauf des BreMEHR Shoppinggutscheins begonnen. Wer einen Gutschein im Wert von 100 Euro kauft, kriegt 21 Euro geschenkt. Die Gutscheinkarte für Bremen City und Bremen Nord kann über verschiedene lokale Verkaufsstellen erworben werden und auch direkt online unter www.bre-mehr.de. Die Förderung des BreMEHRs wurde bis zum 31.12.2022 verlängert. Jeder Gutschein wird bis dahin weiterhin mit 21% aufgestockt.

Arbeitgeber*innen überrascht der Geschenkgutschein mit einem weiteren digitalen Vorteil. Diese können ihren Mitarbeiter*innen mit dem BreMEHR jeden Monat bis zu 50
Euro in Form von Sachzuwendungen steuer- und sozialabgabenfrei und mit einem digitalen Account automatisiert zukommen lassen. Die Arbeitgeber*innengutscheine sind online oder direkt über CS City-Service GmbH erhältlich.


Federführendes Ressort

Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa


Weiterführende Informationen

Ziel(e)

Die Bremer Innenstadt soll wieder mehr Besucher*innen anziehen, so soll die Angebotsvielfalt verbessert und ausgebaut werden. Dafür sollen leerstehende Objekte mit temporären innovativen Konzepten belebt werden. Dies soll durch einen von der Wirtschaftsförderung Bremen durchgeführten Pop-Up-Store Wettbewerb erreicht werden.


Stand

Der Immobilienaufruf für bis zu vier Ladenflächen wurde erfolgreich durchgeführt und drei Ladenflächen in bester Innenstadtlage ausgewählt. Der darauf folgende Wettbewerb für innovative Pop-Up-Store Konzepte ist ebenfalls abgeschlossen und es konnten drei vielversprechende Gewinner*innen-Konzepte ermittelt werden. Das Unternehmen BEAD hat sich auf Taschen aus recycelten Materalien spezialisiert und bereichert die Innenstadt in der Knochenhauerstraße. Auch beim zweiten Konzept, das die Jury überzeugen konnte, geht es um Nachhaltigkeit - mit Wanted Vintage zieht ein Second Hand Shop in die Lloydpassage, der sich schon im Weihnachtsgeschäft 2021 unter Beweis stellen konnte. Kunterbunte Kunstdrucke aus nachhaltigen Materialien gibt es mit dem britischen Unternehmen Evermade im Katharinenklosterhof. Alle Pop-Up-Stores in der Bremer City haben geöffnet.


Federführendes Ressort

Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Weiterführende Informationen

Ziel(e)

Um Kund*innen einen gebündelten Überblick des Shoppingangebots der Bremer Innenstadt zu ermöglichen, soll eine virtuelle Einkaufsplattform geschaffen werden und somit der stationäre Handel auch online sichtbar gemacht werden. Dies soll unter anderem zu mehr Interaktion zwischen Geschäften und Kund*innen führen und eine jüngere Zielgruppe anziehen.

Stand

Derzeit stehen keine Informationen zum Projektstand zur Verfügung.


Federführendes Ressort

Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Ziel(e)

Die Bremer Innenstadt soll wieder mehr Besucher*innen anziehen, so soll die Angebotsvielfalt verbessert und ausgebaut werden. Dafür sollen leerstehende Objekte mit temporären innovativen Konzepten belebt werden. Dies soll durch einen von der Wirtschaftsförderung Bremen durchgeführten gastronomischen Pop-Up-Store Wettbewerb erreicht werden.


Stand

Vom 05.Oktober bis 02. November 2021 lief der Pop-Up-Store Wettbewerb, bei dem gastronomische Betreiber*innen gesucht wurden, die mit ihrer innovativen Idee in Leerstände in bester Innenstadt-Lage ziehen sollen. Gewonnen haben Sean Moxie und Allan Moelholmmit und ihr Team mit ihrem Konzept eines veganen Restaurants mit frischen, ausgefallenen und regionalen Produkten. Ab April zieht das Restaurant "Plantenköökl" im Forum am Wall (Wache 6) ein. Auf der Website des Restaurants könnt ihr euch erste Eindrücke verschaffen.

Im Rahmen des Gastro-Wettbewerbs wurde außerdem ein Förderbudget für einen Baukostenzuschuss in
Gesamthöhe von 50.000,00 € bereitgestellt. Auf die Förderung konnten sich alle Teilnehmer*innen des Wettbewerbs (ausgenommen das Gewinner-Konzept) bewerben, sofern sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine Ladenfläche in der Innenstadt angemietet haben und dort ihr jeweiliges Konzept umgesetzt haben. Eine Teilnehmerin hat den Zuschuss gewährt bekommen und hat ihr skandinavisch inspiriertes Café "Lagom" im Juni 2022 im Schnoor in der Schnoorkrämerei eröffnet.

Federführendes Ressort

Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Weiterführende Informationen

Ziel(e)

Um mit immobilienwirtschaftlichen Veränderungen wie sinkenden Mieten und kürzere Vertragslaufzeiten in der Bremer Innenstadt umzugehen, soll das Gespräch insbesondere mit Immobilieneigentümer*innen gesucht werden, damit gemeinsam eine zukunftsfähige Innenstadt ermöglicht wird. Platz hierfür soll ein jährliches Veranstaltungsformat bieten. Außerdem soll das Netzwerk zwischen Eigentümer*innen und Gründer*innen gestärkt werden.

Stand

Nachdem im September 2021 die Veranstaltung zum Imobilienwirtschaftlicher Dialog erfolgreich stattgefunden hat folgte am 9. Mai 2022 eine weiterer Dialog. Die ursprünglich für den 14. September 2022 geplante Veranstaltung musste leider abgesagt werden. Sobald der Immobilien-Research fertiggestellt ist, wird er auf Anfrage an Immobilieneigentümer*innen verschickt.


Federführendes Ressort

Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

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