Logo Bremen Erleben!

Upcycling - aus alt wird neu

Upcycling von alten Behältern.
Entdecke Bremens Adressen für Upcycling-Projekte!

Quelle: Adobe Stock

Portemonnaies aus Turngeräten, alte Obststicker werden zu einzigartigen Kunstwerken und LKW-Planen verwandeln sich in Taschen. Geht nicht? Geht doch! Beim Upcycling dreht sich alles um die Wiederverwertung. Alte und vermeintlich nutzlose Gegenstände und Stoffe werden dabei zu echten Unikaten und bekommen eine neue nützliche Funktion. Im Vordergrund steht hier das Thema Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung. Wir zeigen dir Läden in Bremen, die ganz nach dem Motto aus alt wird neu von Kleidung bis zu Möbeln alles herstellen und anbieten.

1 Upsign

Hier entstehen Taschen, Lampen, Wohnaccessoires und noch vieles mehr aus Abfallresten, Ausschusswaren und Verschnittresten. Die Ideen geben Designer*innen und Künstler*innen vor, gefertigt werden sie von Frauen, die dadurch die Chance haben wieder in ihr Sozial- und Arbeitsleben einzusteigen. Bei Upsign warten nachhaltig und sozial gerecht hergestellte Unikate auf dich!

2 Prinz Linie

Das alte Lieblingskleid passt nicht mehr, doch du kannst dich einfach nicht trennen? Prinz Linie in der Brunnenstraße hat die Lösung: Designerin Eva Masch kreiert aus deinen alten Lieblingsstücken neue Kleidung für den Nachwuchs. Nicht nur Stoffe, auch Knöpfe und Reißverschlüsse werden wiederverwertet – völlig chemikalienfrei und besonders umweltschonend.

Außenansicht von Prinz Linie.

Quelle: Prinz Linie

3 Lumabag

Egal ob Portemonnaies aus Turngeräten, Fahrradtaschen aus LKW-Planen oder Rucksäcke aus Turnmatten: Bei Lumabag werden die verrücktesten Ideen wahr, ganz im Sinne der Müllvermeidung und Umweltschonung. Aber nicht nur alte Planen, auch hochwertig gewachster Baumwollstoff wird für die besonders robusten und wasserabweisenden Taschen verwendet. Überzeuge dich selbst bei der Rucksackmanufaktur Lumabag in Bremen und sei ein Teil der Zero-Waste Bewegung.

Taschen hergestellt aus Turngeräten.

Quelle: Lumabag

4 Mormor-Design

Du möchtest selbst zum Designer werden, den Geldbeutel schonen und mehr Platz im Kleiderschrank schaffen? Dann bist du bei Mormor-Design genau richtig. Du kannst nach Termin-Absprache an Nähmaschinen-Kursen teilnehmen und aus deiner alten Bluse beispielsweise neue Kinderkleidung zaubern.

5 Wallerie

Upcycling geht auch anders - das zeigt die Wallerie direkt im Walle Center. In den Kunstaustellungen am Samstag werden aus alten, kaum genutzten Alltagsgegenständen und vermeintlichem Müll einzigartige Hingucker. Die Wallerie ist eine reine Non-Profit Galerie und folgt ausschließlich dem Upcycling-Prinzip, und das bereits seit 2012! Künstler*innen verzieren alte Möbel oder Gießkannen mit Obststickern, altes Plastik wird zu abstrakten Kunstwerken geschmolzen und zu einem neuen Leben erweckt. So gelangt Plastik auf kreative Weise zurück in den Wertstoffkreislauf. Mach dir selbst ein Bild und hol dir Inspiration für deine eigenen Upcycling-Projekte!

Ein Walbild aus Flaschendeckeln in der Wallerie von Chris Landrock.

Quelle: Delia Nordhaus

6 TüTa

Die Designerin Maren Krämer bringt Schwung in Plastiktüten. Aus gewöhnlichen Tüten werden Kosmetiktaschen, Rucksäcke oder auch Umhängetaschen mit Wechselklappe. Die verarbeiteten reflektierenden Stoffe sorgen gleichzeitig für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Ein Highlight: Der Fabeu. Aus alten Fahnen oder Fehldrucken werden Shopper - diese Idee holte sich sogar den ersten Platz auf einem internationalen Wiener Upcycling Wettbewerb. Bring deine eigenen Materialien mit und lasse dir deine persönliche Tasche bei TüTa entwerfen.

Eine Eisbär Tasche hergestellt aus einer Tüte.

Quelle: www.tüta.com

7 Manufaktur am Emmaplatz

Hier werden nicht nur Möbel aufpoliert, denn das besondere an der Manufaktur am Emmaplatz sind die vielen verschiedenen Workshops. Egal ob du deine Nähkünste verbessern möchtest, Lust auf neue Handschriften hast oder eigene Hosen und Bauchtaschen nähen willst, hier ist für jeden was dabei. Nimm gerne ein paar Freunde mit und lass deiner Kreativität bei einer der vielen Workshops freien Lauf – je mehr desto besser!

Hier findet ihr alle Tipps: