Landesspiele der Special Olympics für regionale Helden des Sports

Bei den 3. Landesspielen in Bremen gingen wieder hunderte Athleten mit geistiger Behinderung an den Start. Der sportliche Wettkampf war der Vorentscheid zur Teilnahme an den Bundesspielen.
Mehr als 40.000 AthletInnen sind in 13 Special Olympics Landesverbänden organisiert. Der sportliche Ehrgeiz und der Spaß an der Sache vereint sie. In 26 Einzel- und Mannschaftssportarten nehmen sie regelmäßig an den Landesspielen (ehemals Regionale Spiele) teil. In Bremen war es im Juni wieder soweit: Athleten und Zuschauer freuten sich auf spannende Wettkämpfe in acht Disziplinen bei den 3. Landesspielen, der größten Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung für Bremen und umzu.

Kämpfen, spielen, siegen

Das ganzjährige und regelmäßige Training der Athleten mündet als Höhepunkt in den alle zwei Jahre stattfindenden Landesspielen. Mit Durchhaltevermögen und viel Freude am Sport bereiten sie sich darauf vor, mit Spaß an der Sache wurde 2015 an drei Tagen auf der Vereinsanlage des TUS Komet Arsten in Obervieland gekämpft, gespielt und gesiegt. Um eine der begehrten Medaillen zu ergattern, gaben die Athleten alles. Die Gewinner aus Bremen vertreten das Bundesland nun bei den Nationalen Winterspiele für Menschen mit geistiger Behinderung vom 6.6. bis 10.6.2016 in Hannover.

Special Olympics 2016

Die Nationalen Winterspiele für Menschen mit geistiger Behinderung finden vom 6.6. bis 10.6.2016 in Hannover statt.
Rund 500 Teilnehmer, ihre etwa 150 Trainer und Betreuer, 150 freiwillige Helfer und 200 Teilnehmer des wettbewerbsfreien Angebots waren bei den diesjährigen Landesspielen mit von der Partie. Diese Sportarten wurden angeboten:

  • Basketball

  • Boccia

  • Fußball

  • Judo

  • Leichtathletik

  • Radfahren

  • Tischtennis

  • Wettbewerbsfreies Angebot

Wie schon vor zwei Jahren durften sich die Zuschauer auf den Einmarsch der Athleten und einiger Show-Vorführungen freuen. Die sportlichen Erfolge wurden schließlich bei der Abschlusszeremonie gewürdigt.
Behindertensport und Inklusion ist im Bremer Alltag präsent. Bremen ist deutschlandweit Vorreiter in der Etablierung und Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Schon 2009 hat Bremen als erstes Bundesland einen Inklusionsanspruch in sein Schulgesetz aufgenommen. Am 27. August 2013 unterzeichneten die Bildungssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt und die Vorsitzende von Special Olympics Bremen, Ingelore Rosenkötter, eine Vereinbarung, die die Zusammenarbeit zwischen Schulsport und Behindertensport stärken soll. Der gleichberechtigte Zugang zu Sport und Bildung sind dabei nur zwei Beispiele für die erfolgreiche Überwindung von Barrieren.