In dunkle Fracks gekleidete Männer mit Sektgläsern in der Hand.

Macbeth

Die Bremer Shakespeare Company zeigt eine neue Fassung des Dramas Macbeth. Dabei geht es nicht um blutige Schlachten, sondern um das Streben nach Macht und die damit einhergehende Gewalt.

Wann & Wo

13. Januar 2018
19.30 Uhr

Bremer Shakespeare Company
Theater am Leibnizplatz
 

Macbeth

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Der Klassiker Macbeth wurde schon 1606 von William Shakespeare verfasst und gilt als eines seiner bekanntesten Werke. Es handelt vom Aufstieg und Untergang des königlichen Heerführers Macbeth und seiner Lady. Die Inszenierung des Regisseurs und Autors Bernd Freytag läuft im Theater am Leibnizplatz.
 

Neuinterpretation eines Klassikers

Eine Prophezeiung dreier Hexen zu Beginn der Geschichte offenbart Macbeth, dass er zum König von Schottland werden wird. In seiner Machtgier schmiedet Macbeth einen Komplott und tötet den König von Schottland um seinen Platz einzunehmen. Sein Wahn lässt ihn schnell zum Tyrannen werden, bis er und seine Frau ihren Verstand und ihre Menschlichkeit verlieren und ins Verderben stürzen. Die Interpretation des Stücks durch Regisseur und Autor Bernd Freytag verspricht eine völlig neue Perspektive auf den Klassiker. Die Neuinszenierung von "Macbeth" ist kein blutiges Schlachten- und Historiengemälde. In dem Drama geht Macht vor Recht und für den Gewinn und den Erhalt der Macht wird skrupellos gemordet, nicht nur von Macbeth. Die Inszenierung reflektiert das Machtstreben und die damit verbundene Gewalt als Männlichkeitsmythos und Rollenklischee.

Fünf Männer in Frack beugen sich mit ausgestreckten Armen in Richtung Kamera.

Die Figuren des Dramas irren angestachelt und fehlgeleitet durch ihren Ehrgeiz in der Untergangsmaschine namens Schottland umher.

Quelle: Shakespeare Company / Marianne Menke

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