Eine Außenaufnahme des Backsteingebäudes von Köksch un Qualm

Museum Köksch un Qualm

Das Museum "Köksch un Qualm" entführt euch in eine alte Zigarrenfabrik, wo ihr direkt mit eingespannt werdet. Seid Gast im 19. Jahrhundert und genießt die authentisch dekorierten Räume.

Köksch un Qualm

Das Museum in den Mauern der ehemaligen Zigarrenfabrik ist ein Ort von gelebter Geschichte und bietet geführte Ausflüge in die Vergangenheit. Genauer gesagt begleitet ihr die original verkleideten Mitarbeiter durch den mühseligen Alltag zwischen Haushalt und Zigarrenfabrik. Hier heißt es: Hören, Anschauen, Mitmachen - alles erlaubt! Von Seife selbst machen, die Kaffeemühle in die Hand nehmen bis selbst Wäsche waschen, gibt es verschiedene Aktionen, die ihr persönlich mit den Veranstaltern planen könnt. Und nach getaner Arbeit warten frisch gebrühter Bohnenkaffee, selbstgemachter Kuchen und Waffeln in der guten Stube. Im ersten Stock befindet sich das Zigarrenkabinett, das sich der ursprünglichen Bestimmung des Hauses widmet: der Herstellung von Zigarren. Die Räumlichkeiten von "Köksch un Qualm" bieten sich besonders für Schulklassen, Gruppen, Vereine, Familien und Feierlichkeiten an.
 

Auf dem Bild sieht man eine Kindergruppe, die in altertümlicher Kleidung gemeinsam kocht.

Quelle: Köksch und Qualm

Zwei Projekte unter einem Dach

Zum einen ist "Köksch un Qualm" ein Projekt für Langzeitarbeitslose. Unter professioneller Anleitung erlernen die Teilnehmer die vielfältigen Aspekte der Museumspräsentation, sowie das Veranstaltungsmanagement und den Gästeservice. Zum anderen beheimatet die ehemalige Zigarrenfabrik ein Wohnprojekt. Seit 2007 steht generationsübergreifendes Wohnen bei "Cigarren-Manufactur" auf dem Programm. Das gemeinsame, selbst bestimmte Zusammenleben von Jung und Alt unter einem Dach ist geprägt von gegenseitigem Respekt und der Verantwortung füreinander. Das Projekt umfasst 17 frei vermietbare und barrierefreie Wohnungen, davon sind sechs Wohnungen für insgesamt zehn Personen an internationale Studenten der Jacobs University Bremen vermietet. Neben den Wohnungen gibt es ein Bewohnercafé im Haus, ein Büro für die bras-Verwaltung, eine Hobbywerkstatt, einen Mehrzweckraum und einen großen Garten zur gemeinsamen Nutzung und Pflege - und natürlich das Museum.

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