Blüte eines Rhododendron

Gut Hodenberg

Das Gut Hodenberg mit seinem sieben Hektar großen Park ist das älteste Landgut in Oberneuland. Schon im 12. Jahrhundert taucht es in Urkunden auf. Damals hatte das Gut allerdings noch eine wirkliche "Aufgabe" und wurde noch lange nicht als Erholungsort für warme Sommertage genutzt.

Gut Hodenberg war eine Art Außenposten zur Sicherung nach Innen und wurde – so sagt die Legende – von der Familie Hodenberg bewohnt, die im Dienst des damaligen Erzbischofs Siegfried stand. Am 30. April 1897 erwarb der Kaufmann Robert Rickmers das Gut für 88.000 Goldmark. Er liebte ferne Länder, die Malerei und war mit niederdeutschen Künstlern befreundet. Seine Frau Lilly baute die Freilichtbühne im Park. 


Romantischer, wilder Park

Viele Schätze gibt es auf dem Gut Hodenberg zu entdecken: das alte Herrenhaus und den Landschaftsgarten mit dem geheimnisvoll anmutenden Naturtheater. Dazu hat Gartenarchitekt Christian Roselius eine barocke Tufftstein-Grotte geplant. Die Gartenplastiken aus dem 18. und 19. Jahrhundert fügen sich genauso harmonisch in den Park ein, wie der Pavillon, der Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurde.


Künstlertreffpunkt

Das Gut war ehemals ein beliebter Treffpunkt für Künstler und Kaufleute, die vor allem den Weinkeller von Rickmers lobten. So saßen hier einst Albert Ritterhoff und Heinrich Vogeler beisammen – bei einem guten Glas Wein. 1936 wandelte Rickmers das Gut in die Stiftung "Der Hodenberg" um. Sie sollte fortan der Pflege der niedersächsischen Heimatliebe dienen. Und so geschieht es seit dem Tode Rickmers im Jahre 1948 auch.

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