International erfolgreiche Musikerinnen und Musiker und vielfältige Konzertformate sind die Kennzeichen von "Klangvoll". Die neue Konzertsaison bietet musikalische Höhepunkte und viele Überraschungen.

Das Saisonprogramm von "Kangvoll" reicht von Kammermusik vom Feinsten über ein Ausstellungskonzert, das farbgealtige Ölbilder vertont bis hin zu
außergewöhnlicher Jazzmusik: Der Cellist Gustav Rivinius und weitere renommierte KünstlerInnen kommen für exklusive Konzerte von Oktober 2017 bis April 2018 nach Kränholm.


Ingolf Turban, Violine: Höllisch schwer und himmlisch schön

Egal ob Tartinis sagenumwobene Teufelstrillersonate, Paganinis Hexentanz oder Sarasates Carmen-Fantasie: Beim deutschen Violinvirtuosen Ingolf Turban liegen all diese Bravourstücke in den besten Händen! Erleben sie mit uns einen fulminanten musikalischen Auftakt ins neue Jahr 2018, mit Brillanz und Bravour, höllisch schwer und himmlisch schön.

  • 7. Januar 2018, 11 Uhr
  • Der Eintritt (inklusive Sektempfang) kostet 25 Euro, SchülerInnen und Studierende zahlen 12,50 Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.


Ein grauhaariger Mann stützt sich auf einen Musikinstrumentenkoffer.
Ingolf Turban  Quelle: Kränholm

Gustav Rivinius, Violoncello: Mit Mut und Kreativität

Äußere Lebensumstände gaben den Musikern zu allen Zeiten Anlass für kreatives Schaffen: Ludwig van Beethovens erste Cellosonate F-Dur op.5 entstand während seines Aufenthalts am Potsdamer Hof bei König Friedrich Wilhelm II., einem begeisterten Hobbycellisten. Auch Luigi Boccherini, dessen Sonate A-Dur heute erklingt, war dort einige Jahre als Hofcompositeur angestellt. Claude Debussy ist dagegen vom puren Klangerlebnis inspiriert. Spanische, russische, orientalische Einflüsse und nicht zuletzt Jazz-Elemente standen dafür Pate. Die späte Cello-Sonate d-moll zeigt die ganze Kraft seiner neuartigen schöpferischen Fantasie!
Der legendäre deutsche Pianist Walter Gieseking, weltweit als phänomenaler Debussy-Interpret gefeiert, komponierte seine Konzertsonatine für Cello und Klavier sicher als Huldigung des großen französischen Meisters und als "Geschenk" an seinen Duopartner Ludwig Hölscher.
Der Cellist Gustav Rivinius wurde als bisher einziger deutscher Musiker mit dem 1. Preis und der Goldmedaille des internationalen Tschaikowsky Wettbewerbes in Moskau ausgezeichnet.

  • 17. März 2018, 19 Uhr
  • Der Eintritt kostet 20 Euro, SchülerInnen und Studierende zahlen 10 Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

Ein grauhaariger Mann hält sich eine Violine an den Hals.
Gustav Rivinius  Quelle: wildundleise

Andreas Schaerer und Kalle Kalima: 1000 Geniale Einfälle

Der Schweizer Vokalist Andreas Schaerer trifft auf den finnischen Gitarristen Kalle Kalima. In dieser reduzierten Duobesetzung führen sie einen intensiven musikalischen Dialog zwischen poetischer Reduktion und üppiger Improvisation. Zu zweit schöpfen sie ihre Klangmöglichkeiten in einzigartiger Weise aus und generieren eine geballte Energie. Spielwitz und Einfallsreichtum. Afrikanisches, Lateinamerikanisches, Blues und gar Hip- Hop meint man zu erkennen. Doch in dieser Besetzung klingt alles anders. Schaerer ist ein Stimmakrobat erster Güte und ein Vollgas- Performer, Kalima sein kongenialer Gefährte. Melodisch im Ansatz und orientiert am Flow der Inspiration erzeugen sie eine Klangwelt aus Räumen, Motiven, Rhythmen und Geräuschen, die die Zuhörenden in einen wahren Strudel von Sounds, Energie, eruptiven Ausbrüchen und leisen klangmalerischen Miniaturen zieht.

  • 13. April 2018, 19 Uhr
  • Der Eintritt kostet 25 Euro, SchülerInnen und Studierende zahlen 12.50 Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.


Ein Mann mit schwarzer Mütze und schwarzen Pullover.
Andreas Schaerer  Quelle: Reto Andreoli