Schüler sitzen in einer Reihe an Tischen und schreiben etwas auf; Quelle: fotolia/Robert Kneschke

Freie Schulen in Bremen

Schulen in freier Trägerschaft setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Sie ergänzen damit das breitgefächerte Bildungsangebot der staatlichen Schulen Bremens und entsprechen der Vielfalt individueller Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern.

Freie Schulen im Land Bremen:

Zur Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen gehören vier Einrichtungen in Bremen: eine staatlich anerkannte Grundschule, eine integrierte Haupt- und Realschule sowie ein Gymnasium in freier Trägerschaft. Insgesamt 1.500 Schülerinnen und Schüler werden an den vier Standorten unterrichtet. Die an christlichen Werten orientierte Erziehung zu Lebenstüchtigkeit sowie die Vermittlung von Orientierungswissen als Schlüsselqualifikation gehören zur obersten Zielsetzung der Bekenntnisschule:
 

  • Grundschule Habenhausen
  • Grundschule Vahr
  • Gymnasiale Oberstufe Habenhausen
  • Weiterführende Schule in Habenhausen


Im Konzept der Waldorfpädagogik steht der ganze Mensch im Blickfeld, sein Fühlen, Denken und Handeln. Ein besonderer Wert liegt auf künstlerisch/handwerklichen Fächern. Die emotionale Intelligenz wird gefördert und gutes Sozialverhalten geschult. Die Waldorfschule verläuft einzügig und führt bis zur dreizehnten Klasse. Fremdsprachen können schon ab der ersten Klasse gelernt werden. Drei Schulen lehren in Bremen nach den Grundsätzen der Waldorfpädagogik:
 


Die International School of Bremen ist eine englischsprachige Privatschule für international ausgerichtete Schülerinnen und Schüler in Bremen und Umgebung. An dieser Schule sollen die Bildungsbedürfnisse der international orientierten Gemeinschaft in Bremen erfüllt werden.


Die Katholische Schulen in Bremen bieten Bildungsangebote auf Basis des christlichen Menschenverständnisses. So ist die gemeinsame Grundlage das Leitbild der Schulstiftung in der Diözese Osnabrück und das Bischöfliche Gesetz für Schulen in Trägerschaft der Schulstiftung in der Diözese Osnabrück. Katholische Grundschulen in Bremen kooperieren mit den im Stadtteil vorhandenen Kirchengemeinden. Besonderer Wert wird auf die Achtung des Nächsten, gegenseitige Toleranz und Erweiterung der Sozialkompetenz gelegt. Im Sekundarbereich I und II, also ab der fünften bis hin zur zwölften oder dreizehnten Klasse, findet sowohl der katholische als auch der evangelische Religionsunterricht an den katholischen Schulen als Lehrfach statt. Zudem gibt es Gottesdienste, Gebet und Meditation. Der schulische Schwerpunkt liegt in einer breiten Grundqualifikation. SchülerInnen lernen den Glauben im Sinne einer christlichen Lebensorientierung. Jede Schule bietet ein individuelles Schulprofil:
 

  • St.-Antonius-Schule
  • St.-Johannis-Schule
  • St.-Joseph-Schule
  • St.-Marien-Schule
  • St.-Pius-Schule
  • St.-Johannis-Schule


Das Nebelthau-Gymnasium ist ein privates Gymnasium in Bremen Nord. Eine Kombination aus evangelisch-diakonischem Profil, einem bilingualen Schulabschluss, einer praxisnahen Ausrichtung durch das Fach Wirtschaft und wirtschaftsorientierte Projekte sowie ein freiwilliges Ganztagesangebot bilden das Konzept der Schule. Zudem gibt es eine verbindliche einheitliche Schulkleidung.

Die Vermittlung von Werten an einer christlich orientierten Schule mit ökumenischer Prägung stellt das Ökumenisches Gymnasium zu Bremen in den Vordergrund. Die Grundlage dafür ist das christlich-humanistische Menschenbild. Neben einer Klassenleiterstunde stehen auch Methoden- und Sozialtraining sowie obligatorische Lernberatung auf dem Wochenplan. Der Unterricht in den Hauptfächern erfolgt in Halbgruppen.

Die Privatschule Mentor legt Wert auf die besondere Qualität von Betreuung und Förderung. Die Grundlagen dafür sind verwurzelt im biblischen Grundsatz der bedingungslosen Annahme der Nächstenliebe. Die Förderung der Schülerinnen und Schüler findet ganzheitlich und individuell statt. Rund 150 Schülerinnen und Schüler besuchen die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe.

Die Tobias Schule Bremen ist eine staatlich genehmigte Förderschule mit besonderer pädagogischer Prägung. Der Lebensweg mancher Kinder erfordert eine besondere Förderung, der die Tobias Schule mit individuellen therapeutischen und heilpädagogischen Maßnahmen gerecht wird. Der gesamte Lehrplan des Unterrichts ist auf die individuellen Lernmöglichkeiten aller Schülerinnen und Schüler ausgerichtet. Besucht wird die Schule von der ersten bis zur zwölften Klasse. Grundlegend wird eine überschaubare und konstante Klassengemeinschaft von etwa zwölf Kindern angestrebt.

Die Freie Gemeinschaftschule Bremen ist eine freie alternative Oberschule für die Klassen 5 bis 10, die von einem gemeinnützigen Elternverein getragen wird. Kinder und Jugendliche sollen auf dieser Schule ihren individuellen Lernweg weitestgehend selbst bestimmen können. Dabei wird viel Wert auf das Lernen an außerschulischen Lernorten gelegt. Zudem vermeidet die Freie Gemeinschaftsschule Bremen bis zur 9. Klasse alle Formen der Bewertung, da das pädagogische Konzept der Schule davon ausgeht, dass jeder Mensch das Bestreben hat , zu wachsen und zu lernen.

Die Bewerbung an einer freien Schule findet individuell statt. Informationen zum Bewerbungsverfahren findet ihr auf der jeweiligen Schul-Homepage oder direkt bei der Schule.

Alle Schulen in freier Trägerschaft in Bremen findet ihr unter www.freie-schulen-bremen.de

 

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