Vier Kinder spielen draußen; Quelle: Fotolia, Robert Kneschke

Der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule

Mit der Einschulung beginnt für die kleinen Bremerinnen und Bremer das Schulleben. Ist zu Beginn eines Schuljahres der sechste Geburtstag erreicht, warten die ersten Stunden in Lesen, Rechnen, Schreiben und anderen Grundlagenfächern auf die neuen Schülerinnen und Schüler.

Wird ein Kind erst zwischen dem ersten Juli und dem 31. Dezember des Einschulungsjahres sechs Jahre alt (hier ist die Rede von Karenzzeitkindern), kann es auf Antrag der Eltern vorzeitig eingeschult werden.

Damit den Schulstartern der spannende Übergang vom Kindergarten zur Grundschule so leicht wie möglich fällt, arbeiten die Kindertagesstätten und Grundschulen in Bremen eng zusammen. Schon in der Kindergartenzeit lernen die Kinder ihre zukünftige Schule kennen.

Die passende Grundschule wird entsprechend dem Wohnort der Erziehungsberechtigten festgelegt. Ausnahmen bilden Ganztagsschulen und Schulen mit besonderem Angebot.
 

Sprachstandsüberprüfung mit dem Cito-Test

Vor der Einschulung nimmt jedes Kind am Cito-Sprachtest teil. Mit diesem Test wird geprüft, ob die Kinder die deutsche Sprache gut verstehen. Werden Defizite festgestellt, findet für Kinder mit Förderbedarf bereits vor der Einschulung Sprachförderung statt. Nach der Einschulung werden die Kinder dann nochmals getestet, um bei Bedarf eine weiterführende, gezielte Sprachförderung einzusetzen. Die Sprachberaterinnen und -berater der Grundschulen stehen den Eltern für Fragen zur Verfügung.


 

Die Einschulung

Die Einschulungsfeiern für die Grundschule finden in der Regel am ersten Samstag des neuen Schuljahres, also nach den Sommerferien statt. Hier kann die ganze Familie dabei sein. Die Kinder gehen an diesem Tag zum ersten Mal in ihren neuen Klassenraum und lernen all ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sowie die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer kennen.
 

Schuleingangsbeobachtungen mit der Hexe Mirola

In Bremen ist es üblich, dass alle Kinder in den ersten Schulwochen die Hexe Mirola kennenlernen. Sie führt die Schulstarter in kleinen Gruppen durch eine Reihe von Aufgaben, die sie alleine oder gemeinsam lösen sollen. Dabei hat die Klassenlehrerin oder der –lehrer die Möglichkeit, die Kinder zu beobachten, damit im Unterricht entsprechend auf Schwierigkeiten und Unsicherheiten eines Kindes eingegangen werden kann.
 

Der Schulweg

Damit die jungen Schülerinnen und Schüler ihren Schulweg zu Fuß zurücklegen können, gewährleistet Bremen Grundschulen in Wohnortnähe. Für viele Kinder ist es eine wichtige Erfahrung, diesen Weg alleine zu gehen. Dabei ist es notwendig, dass die Eltern den Weg gut mit ihren Kindern planen. Es gilt, den Weg mehrmals abzugehen und Verkehrsregeln wie auch Gefahrenquellen zu besprechen. 

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