ein Lehrer steht an einer Tafel vor einer Schulklasse

Der Übergang in die weiterführende Schule

Gegen Ende der Grundschulzeit gilt es zu entscheiden, welche weiterführende Schule euer Kind zukünftig besuchen soll - die Oberschule oder das Gymnasium. Beide Schulformen bieten die Möglichkeit alle Schulabschlüsse inklusive des Abiturs zu absolvieren.
 

Wann beginnen die Vorbereitungen?

Im ersten Halbjahr der vierten Klasse erhalten alle Eltern Informationsmaterial von der Bildungsbehörde Bremen zum Übergang von der vierten in die fünfte Klasse. Alle wichtigen Informationen sind in diesen Materialien für euch zusammengefasst. Zudem könnt ihr Beratungsgespräche in den Grundschulen und Informationsabende an den Oberschulen und Gymnasien wahrnehmen.

Grundsätzlich ist es den Eltern vorbehalten zu wählen, welche Schule sie in ihrer Stadtgemeinde für ihr Kind aussuchen. Es gibt die Möglichkeit drei Wünsche anzugeben. Sind genügend Plätze an der vorrangig gewünschten Schule frei, wird das Kind dort aufgenommen, ist dies nicht der Fall, erfolgt ein geregeltes Aufnahmeverfahren. Dabei werden vorrangig die Schulleistungen in den Fächern Deutsch und Mathematik berücksichtigt. Zudem erfolgt eine Beratung durch die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit.

 

Die Oberschule

Der größte Teil aller Bremer GrundschülerInnen wird nach den ersten vier Schuljahren die Oberschule besuchen. Die Oberschule bietet den Kindern besondere Zusatz- und Förderangebote. Es wird in Klassen bis zu 25 SchülerInnen gelernt, und das Abitur kann in der Regel nach 13 Jahren absolviert werden. Neben dem Abitur bietet die Oberschule die Möglichkeit, alle an allgemeinbildenden Schulen gängigen Abschlüsse zu erwerben: die erweiterte Berufsbildungsreife (Erweiterter Hauptschulabschluss), den mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss) und das Abitur (Allgemeine Hochschulreife).
 

Das Gymnasium

Diese Schuloption begleitet seine Schülerinnen und Schüler bis zum Abitur nach zwölf Jahren. Es stellt besondere Anforderungen an das Lerntempo und die Belastbarkeit der Kinder und Jugendlichen. Es besuchen bis zu 30 Kinder eine Klasse. Eine zweite Fremdsprache ist ab der sechsten Jahrgangsstufe verpflichtend. Außerdem bietet das Gymnasium einen achtjährigen Bildungsgang, der in der Regel zum Abitur führt. Nach der neunten Jahrgangsstufe wechseln die Schülerinnen in die Einführungsphase der Gymnasialen Oberstufe ihrer eigenen Schule oder wechseln an eine andere. Neben dem Abitur können Schülerinnen und Schüler auch einen anderen Abschluss allgemeinbildender Schulen erwerben.
Alle Eltern, deren Kinder die vierte Klasse einer staatlichen Schule besuchen, erhalten im Dezember eine Broschüre mit ausführlichen Informationen über das Verfahren des Schulwechsels, mit Hinweisen zu den Informationsveranstaltungen und mit weiteren wissenswerten Tipps.
 

Anmeldung und Informationen

Die Informationsveranstaltungen der Schulen finden jeweils zu Beginn des Kalenderjahres im Januar statt. Die Termine werden meist von den Schulen direkt herausgegeben. Letzter Abgabetermin der Anmeldung ist in der Regel Anfang Februar. Ein Aufnahmebescheid erfolgt bis April des Jahres der Einschulung. Zu beachten gilt, dass die Fristen von Jahr zu Jahr variieren können.

Im Zeitraum der Anmeldung stellt die Senatorin für Bildung und Wissenschaft zumeist längere Sprechzeiten zur telefonischen Elternberatung zur Verfügung. Entsprechende Kontaktnummern werden den Eltern schriftlich mitgeteilt.

 

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