Die Bronzeskulptur "Rüdi hört" wird regelmäßig als Journalistenpreis verliehen.

Bremer Hörkino

Wann & Wo

5. Dezember 2018,

20 Uhr

 

swb-Kundencenter (Sögestraße/Am Wall)

Eintritt

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

An jedem ersten Mittwoch im Monat (außer im Januar, Juli und August) gibt es im swb-Kundencenter ein ganz besonderes Kino: Das kostenlose Bremer Hörkino. Hier gibt es jeden Monat ein anderes Stück zum Lauschen, das Sie eine Stunde lang in eine andere Welt entführt. Um 20 Uhr beginnt das Programm. Im Anschluss gibt es noch Raum, ins Gespräch zu kommen.

 

Auf der Internetseite des Bremer Hörkinos (www.bremer-hörkino.de) erfahren Sie mehr über den Inhalt der nächsten Stücke und haben die Möglichkeit, sich einen Ausschnitt zur Probe anzuhören. Auch einen Flyer mit dem aktuellen Jahresprogramm können Sie hier herunterladen.

 

Das aktuelle Programm

 

Beim nächsten Termin am 5. Dezember hören Sie:

"Männlich. Alleinerziehend. Oder: Bei uns läuft das anders"

Von Charly Kowalczyk, Norddeutscher Rundfunk, 2018.

 

Oliver hat sich alles ganz anders vorgestellt. Er wollte mit Frau und Kindern als Familie leben. Das ging schief, seine Ehefrau zog aus. Seit über sechs Jahren leben sie nun ohne die Mutter zu viert zusammen: Oliver (39), sein Sohn Leon (8) und die Zwillinge Lukas und Lena (7).

 

Wie kommt er damit klar, dass er zwischen Hausaufgabenkontrolle, Fußballplatz und Kochen kaum noch Zeit für sich hat? Eine Frage, die man alleinerziehenden Frauen eher nicht stellt, Männern schon. In Deutschland leben rund 1,6 Millionen Alleinerziehende. 90 Prozent von ihnen sind Frauen, aber der Anteil der Männer wächst.

 

Bereiten alleinerziehende Väter ihre Kinder anders auf das Leben vor als Mütter? Eine Woche lang begleitet der Autor die Familie und erzählt dabei mitten aus ihrem Alltag.

 

 

Über den Autor


Der Radiojournalist Charly Kowalczyk lebt in Potsdam. Er schreibt Features, Reportagen und Sachbücher. Und er veranstaltet mit Beate Hoffmann zusammen das Bremer Hörkino. Er träumt davon, dass in Zukunft mehr Autorinnen und Autoren aus benachteiligten Schichten Feature schreiben.