© WFB / Jonas Schmidt
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entdeckten die Bremer*innen Oberneuland als beliebtes Ausflugsziel, so dass immer mehr gutsituierte Bürger*innen hier prachtvolle Sommersitze und sehenswerte Herrenhäuser errichteten. Noch heute ist der Stadtteil im Osten Bremens durchzogen von diesen Prachtbauten, die im Laufe der Zeit durch viele repräsentative Einfamilienhäuser ergänzt wurden. Gleichzeitig verraten aber auch zahlreiche alte Bauernhäuser und aktive Höfe, dass Oberneuland ein durch Landwirtschaft geprägter Stadtteil ist.
Oberneuland ist nicht in einzelne Ortsteile unterteilt.
13.579 (Stand 12/2019)
18,442 km²
Das eher ruhige und beschauliche Oberneuland ist zweifelsohne einer der grünsten Stadtteile Bremens. Zahlreiche Parks, die einst großzügige Herrenhäuser umrahmten, stehen heute der Öffentlichkeit zur Verfügung und locken Spaziergänger*innen aus der ganzen Stadt. Da verwundert es nicht, dass Oberneuland zu den nobleren Wohngegenden zählt und viele Familien und wohlhabendere Bremer*innen beheimatet. Entsprechend hoch sind hier auch die Kaufpreise für Grundstücke, wobei sich die Mietpreise für Wohnungen im durchschnittlichen Bereich bewegen.
Die Franz-Schütte-Allee ist eine der zentralen Zufahrtsstraßen in und aus Richtung Oberneuland und gleichzeitig ein wahrer Blickfang: Stattliche Bäume bilden mit Ihren Ästen ein zu allen Jahreszeiten beeindruckendes Dach über der Straße. Einen besonderen Farbtupfer erhält die Allee aber zu Beginn des Frühjahrs. Denn dann kriechen eine Million Krokusse aus der Erde und legen sich wie ein blauer Teppich entlang der Straße aus.
© WFB / JUA
Ein Meer aus Krokussen.
Seit 2002 sieht man in Oberneuland und umliegenden Stadtteilen immer mehr Hobbygärtner*innen bei der liebevollen Pflege von Kürbissen. Mit viel Sorgfalt werden allerorts kleine Pflänzchen zu wahren Giganten herangezogen. Das Ziel: bei der alljährlichen Oberneulander Kürbiswette im September die größte Frucht auf die Waage bringen und den begehrten Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Und während die Anwärter*innen auf den Kürbisthron rund um die Waage wetteifern, freuen sich die übrigen Oberneulander*innen und Besucher*innen über das große Fest mit viel Programm.
© Jochen Mönch (aus dem Buch: "OBERNEULAND Menschen
13.579 (Stand 12/2019)
18,442 km²
Buslinien:
31, 33, 34
Nachtlinien
N3
Zugverbindung:
Metronom regional ab Bahnhof Oberneuland Richtung Bremen Hbf oder Hamburg Hbf mit Halt an allen Stationen.
Habt ihr Wünsche, Hinweise oder Beschwerden bezüglich eures Stadtteils, wendet ihr euch an das Ortsamt Oberneuland. Weiterlesen
Eine Zeitleiste aus "Bremen und seine Stadtteile" (Edition Temmen) gibt einen Überblick über die historischen Ereignisse in Oberneuland. Weiterlesen
Möchtet ihr mehr über Oberneuland erfahren, dann besucht die Website des Oberneuland Magazins. Hier findet ihr ein monatlich erscheinendes Stadtteil-Magazin.
© privat / JUA
Seid ihr auf der Suche nach einer Arztpraxis in eurer Nähe, werdet ihr bei der Arzt-Auskunft fündig. Weiterlesen
Ob es nun der Wanderzirkus, das Kasperle-Theater, ein Reitturnier oder das Oldtimer-Erlebnis ist - Veranstaltungen aller Art spielen sich in Oberneuland oftmals an der von Einheimischen so genannten "Dicken Eiche" ab. Als Relikt aus der Gründerzeit Oberneulands markiert sie am östlichen Ende der Rockwinkeler Heerstraße die Festwiese des Stadtteils. Möchtet ihr die "Dicke Eiche" mit Öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen, fahrt mit den Bussen 33 oder 34. Beide Linien fahren ab der Horner Kirche in Richtung Oberneuland und schließlich nach Sebaldsbrück. Das Besondere dabei: Die 33 und 34 fahren die gleichen Strecken, nur zwischen den Haltestellen Apfelallee und Mühlenfeldstraße entscheiden sie sich auf einem Teilstück für zwei unterschiedliche Wege. Die 33 fährt die Oberneulander Landstraße entlang, während die 34 auf der Rockwinkeler Heerstraße fährt.
© privat / JUA